(Ich habe diesen Blogpost vor ein paar Tagen geschrieben und gerade aus dem Englischen übersetzt … bitte entschuldige meine Grammatik (mittlerweile ist mein Kopf ganz auf Englisch eingestellt) und Rechtscheibung (anscheinend kann mein amerikanischer Computer kein Deutsch)!
Ich kann mich noch sehr gut an Worte wie diese in meinen Gebeten als Jugendliche vor vielen (oder doch nicht so vielen) Jahren erinnern. Ich war bereit zu dienen – genauso wie ich, oder um es besser zu sagen wir beide, Rich und ich, immernoch sind. Aber irgendwie finden wir uns in einer Warteschleife wieder. Wir sind dazu berufen in der Mission zu dienen, haben einen Platz wo wir die Talente, die Gott uns gegeben hat, gebrauchen könnten, und sind bereit loszuziehen … aber seit fast schon einem Jahr sind wir nicht in der Lage umzuziehen und Him zu dienen.
Wir haben am Sonntag im Gottesdienst ein Lied mit der folgenden Zeile gesungen: “Everything I am for your Kingdom’s cause” (Alles was ich bin für dein Königreich). Danach sehnt sich mein Herz … genau das wollen wir in userem Leben leben. Es scheint nicht viel zu sein – im Vergleich zu den Opfern, die die ersten Apostel wie Paulus gemacht haben – aber hast Du schon mal darüber nachgedacht Deinen Haushalt auf 3 Koffer pro Person zu reduzieren? Wir haben noch nicht angefangen zu packen, aber dieser Gedanke kommt immer wieder auf wenn wir über Geschenke für Weihnachten, Geburtstage oder Ostern nachdenken …
Zusätzlich wird eine doch eher gigantischer Ozean zwischen uns und Richs Familie sein, sowie ein zweiter Ozean zwischen uns und meiner (Carolas) Familie. Dank Skype werden wir in der Lage sein uns zwischen Besuchen “zu sehen,” aber es ist dann doch nicht das gleiche wie im gleichen Raum zu sein.
Dies sind nur ein paar Sachen, die mir sofort in den Sinn kommen – wir ziehen in ein westliches Land, viele Dinge an die wir von den USA und Deutschland gewöhnt sind, sind auch dort verfügbar. Aber trozdem werden viele Sachen anders sein … wir dürfen lernen auf der anderen Seite der Straße zu fahren! Stellt euch unsere Verwirrung vor wenn wir in die Staaten oder Deutschland zurück kommen! Nichtsdestotrotz, dies is two Gott uns hin berufen hat – und wir freuen uns darauf all die Herausforderungen mit Seiner Gnade und Hilfe zu meistern.
So sind wir hier also, bereit (wenigstens so weit wir es beurteilen können) loszugehen … und wir warten. Derzeit sind wir bei etwa 50% unserer monatlichen Unterstützung angekommen – damit haben wir schon einen großen Teil der Unterstützung zusammen, aber irgendwie scheint die zweite Hälfte, die Unterstützung, die wir noch brauchen, noch ein bisschen größer: Wir haben allen Leuten, die wir kennen, von unserer Berufung erzählt, alle Gemeinden mit denen wir Kontakt haben besucht, und jetzt sind wir hier … und irgendwie haben wir das Gefühl als stecken wir bei 50% fest – Mit wem sollen wir noch redden? Wie oft kannst du Leute, die Du kennst, um Unterstützung bitten, wenn Du noch nicht von ihnen gehört hast, ob sie dich unterstützen können oder nicht?
Bitte versteht mich nicht falsch, wunderbare Dinge sind in den letzten paar Monaten passiert … solche Dinge die normalerweise nicht passieren (=Gottes Hand am Wirken), die weitergehende Unterstützung von treuen Freunden, und Unterstützung von völlig unerwarteten lieben Menschen – Danke an Euch alle! Wir schätzen den Glauben, den Ihr in uns und Seine Berufung in uns in Australien habt. Außerdem hatten wir auch die Möglichkeit ein Teil von Gottes Wirken genau hier wo wir im Moment sind. Rich ist auch in der Lage den ersten Teil einer Ausbildung zum Krankenhaus Seelsorger zu machen – es ist beides ein Segen den Missionaren von AIM zu dienen und Arbeit zu finden während einem Heimaturlaub und/oder falls Gott uns zu was anderem beruft nach ein paar Jahren auf dem Missionsfeld.
Vor fast 2000 Jahren hat Jesus gesagt das die Felder bereit zur Ernte sind, aber die Arbeiter wenige sind … und das ist genau was wir machen wollen: Arbeiter nach Africa senden. Die Felder sind reif; es gibt so viele Menschen, die die Gute Botschaft noch nicht gehört haben. Unsere Aufgabe wird darin bestehen Kurz-Zeit Missionare vorzubereiten und zu senden, bekannt zu machen was durch Gottes Wirken in Afrika passiert, und dadurch mehr Zeit für den Direktor freizumachen damit er mehr Zeit für die Voll-Zeit Missionare hat. Obendrauf wird es wahrscheinlich noch mehr Aufgaben geben die mit der Zeit dazukommen.
Viele Kurz-Zeit Missionare entscheiden sich nach ihrem Dienst Voll-Zeit Missionare zu werden – genauso wie für Rich und mich, eine Kurz-Zeit Missions Erfahrung bestätigt Gottes Berufung wie auch die Berufung zu einem bestimmten Ort oder bestimmten Dienst.
Könnt Ihr Euch welche Auswirkungen auf die Ewigkeit unser Dienst haben könnte? Wie viele Gemeinden vielleicht gegründet werden von den Leuten, die wir senden? Wie viele Leute die Gute Botschaft hören von den Missionaren, die wir senden? Wie viel mehr könnte ein Missionarsehepaar sich in ihren Dienst investieren wenn wir ihnen jemand senden könnten, der ihre Kinder unterrichtet?
Manchmal wünsche ich mir wir wären zu einem Dienst berufen, der greifbarere Auswirkungen für Gottes Königreich hätte: eine neue Gemeinde, eine Operation, die ein Kind wieder laufen lässt, Seine Gegenwart durch uns inmitten einer unerreichten Volksgruppe … aber das ist nicht wozu Gott uns berufen hat – wenigstens im Moment – im Moment glauben wir, dass unser Platz auf der sendenden Seite ist, Missionare senden und für die sorgen, die Ihm in Afrika dienen. Aber, indem wir dies machen, können wir an diesen und noch mehr Diensten teil haben! Und für Euch, die uns unterstützen, Ihr werdet in genau diesen Diensten auch einen Teil haben!
Während wir also warten, dass unsere monatliche Unterstüzung 100% erreicht, können wir Euch nur noch einmal fragen: Wirst Du uns senden? Würdest du darüber nachdenken und beten, ob Gott dich dazu gebrauchen kann Seine Arbeiter aus Australien (und umliegenden Gebieten) nach Afrika zu senden? … Stell Dir vor, eines Tages im Himmel herauszufinden welchen Einfluss Du auf das Leben von jemanden hattest, den Du noch nie getroffen hast und noch nicht einmal wusstest, dass es ihn gab!
Unsere monatliche benötigte Unterstüzung ist etwa $6500 (4500 Euro), und wenn Du im Vergleich dazu einen kleinen monatlichen Betrag von 15 oder 30 Euro anschaust, scheint es nicht viel zu sein … aber es würde uns einen Schritt näher zu dem brinen wozu uns Gott berufen hat. Und, wir wissen jede Unterstützung zu schätzen, egal wie viel oder wie oft! Denke an den Jungen, der 5 Brote und 2 Fische hatte: Jesus hat das wenige, das der Junge zu teilen hatte und hat tausende gespeist!
Gott hat einen wunderbaren Plan für unser Leben, wir vertrauen darauf und dass auch diese Zeit des Wartens keine Verschwendung it! Wir werden Ihm dienen wo auch immer wir sind und vertrauen darauf, dass es nicht nur was Gutes, sondern das Beste ist. Aber troztem, wir sind bereit loszuziehen!
Carola